Im Tourismusverein Schweriner Seenland e.V.sind zur Zeit 3 Gemeinden Mitglied..
Im einzelnen sind es, die Gemeinde Hohen Viecheln (auch Sitz des Tourismusvereins),
die Gemeinde Langen Brütz und die Gemeinde Bad Kleinen.
Wir wollen die Mitgliedsgemeinden auf diesen Seiten vorstellen:
Gemeinde Hohen Viecheln

Nahezu zielstrebig scheint sich der Schweriner See von der Landeshauptstadt Schwerin aus der Ostsee entgegenzustrecken. Doch endet sein Mühen kaum zwanzig Kilometer vor der Küste an einer hohen Uferschwelle. Hier, wo einst von der Hafenstadt Wismar aus die hohen Wicheln (Weiden) zu sehen gewesen sein sollen, liegt die über 830 Jahre alte Gemeinde Hohen Viecheln.
Zur Gemeinde, die zur zeit 682 Einwohner zählt, gehören die Ortsteile Hohen Viecheln, Albrechtshof, Hädchenshof, Neu Viecheln und Moltow auf insgesamt 1.825 ha. Handelswege von Ost nach West und von Nord nach Süd kreutzten sich an dieser Stelle schon in grauer Vorzeit. Und auch heute noch sind die größeren Zentren des Handels, der Industrie und der Verwaltung, wie etwa Hamburg, Rostock, Lübeck, Schwerin und Wismar, aber auch Berlin, schnell und unkompliziert zu erreichen. Nur vier Kilometer entfernt liegt der Bahnknotenpunkt Bad Kleinen. Die A 20 ist nach 13 Kilometern an der Anbindung Bobitz zu erreichen. Hohen Viecheln ist auch ein idealer Platz zum Wohnen und Erholen, denn hier findet man wirklich jene Ruhe, die man sich im stressgeplagten Alltag oftmals als Ausgleich wünscht. Das landschaftlich reizvolle Umfeld bietet genügend Raum für vielfältige Freizeitinteressen. Segeln, Surfen, Angeln, Reiten, Wandern und Radfahren rund um den Schweriner See, geruhsame Spaziergänge durch Wälder, über Feldwege und in tierreiche Landschaftsschutzgebiete bieten sich an. Durch den idyllisch gelegenen Ort führt der Radfernweg von Hamburg nach Rügen, der Mecklenburgische SeenRundweg und der westliche Backstein-Rundweg. Die letztgenannte Radroute bindet die interessantesten Backsteinkirchen der Region in ihre Routenführung ein, so auch die 1310/20 errichtete Backsteinkirche von Hohen Viecheln. Zur beachtenswerten Innenausstattung des wertvollen Sakralbaus gehören der Taufstein aus dem 13.Jahrhundert und eine lebensgroße Holzskulptur aus dem frühen 14.Jahrhundert an der linken Innenwand des Kirchenschiffes. Die auf den ersten Blick etwas eigenartig erscheinende Holzskulptur stellt wahrscheinlich den Ritter Helmold III.von Plesse oder dessen Sohn Helmold IV.von Plesse dar. Durch Hohen Viecheln verläuft auch der Radweg von Rostock über Neukloster in die Landeshauptstadt Schwerin. Diese rund 115 Kilometer lange Tour zwischen den größten Städten Mecklenburg-Vorpommerns hat in den letzten Jahren zunehmend an Beliebtheit gewonnen. Hungrige Radwanderer rasten in Hohen Viecheln gern bei der Erbfischerei Prignitz am Nordufer des Schweriner Sees. Die Fischerei ist seit mehreren Jahrhunderten in ununterbrochenem Familienbesitz und wartet auch mit einem abwechslungsreichen Angebot von frischem Räucherfisch auf- der herrliche Blick über den Schweriner See ist dort bei der Rast inklusive.
Wasserwanderer und Angler finden in Hohen Viecheln am Schweriner See ideale Bedingungen für ihren Sport. Anziehungspunkt sind auch die Seeterrassen, aber auch die Schwedenschanze, südwestlich von Hohen Viecheln gelegen, sollte man sich ansehen.
Dank der Aktivitäten der ortsansässigen Vereine ( Volkstanzgruppe, Kultur- und Showverein, Segelverein, Angelverein, Opelclub, Tourismusverein, Jugendclub, Seniorengruppe), der Freiwilligen Feuerwehr und der Kirchgemeinde ist Hohen Viecheln auch Veranstalter von attraktiven Volksfesten zu jeder Jahreszeit, von Kirchenkonzerten und dem Adventsmarkt. Diese ziehen stets viele Besucher an. Unbestritten ist auch der gute Ruf der Handwerks- und Gewerbebetriebe der Gemeinde. Sie setzen eine alte Tradition des Ortes fort, der schon immer als Handwerkerdorf bekannt war. Ebenso tragen die im Ort ansässigen Künstler und Schriftsteller mit ihren Arbeiten dazu bei, den Namen Hohen Viecheln über das unmittelbare Umfeld hinaus bekannt zu machen. Weitere Informationen zu Hohen Viecheln finden Sie unter www.hohen-viecheln.de
Gemeinde Langen Brütz

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1335. Im laufe der Geschichte wechselte das Dorf und seine Menschen sowie das Gut recht häufig die Besitzer.Die sehr schön erhaltene Kirche hat eine lange Geschichte hinter sich. 1858 wird die alte Kirche abgerissen und durch eine Backsteinkirche mit 2 Glocken fertiggestellt. Während des 1. Weltkrieges wird die kleinere Kirchenglocke für kriegerische Zwecke eingeschmolzen.1974 erfolgte der Zusammenschluss der Dörfer Langen Brütz und Kritzow.
In Folge des 2.Weltkrieges zog die Rote Armee in Langen Brütz ein. Die im Potsdamer Abkommen besiegelte Bodenreform wird durchgeführt. Ehemals private Güter werden Volks- oder Staatseigentum. Es enstehen Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften (LPG). Nach der Wende haben sich die LPG`en aufgelöst und es entstanden wieder private Bauernwirtschaften.
Seit 1990 hat sich das Leben in der Gemeinde sehr verändert. Bereits 1990 erfolgte der erste Spatenstich für eine neue Wohnsiedlung. Lückenbebauungen folgten und Kleingewerbe siedelte sich an. Gastronomische Einrichtungen und Übernachtungsmöglichkeiten sind für Gäste und Urlauber eingerichtet. Die Gemeinde hat ca.480 Einwohner.
Die Gemeinde setzt aus gutem Grund auf die Förderung des Tourismus. In der recht hügeligen Endmoränenlandschaft sind fast 40 Prozent als Landschafts- bzw. Naturschutzgebiet ausgewiesen.Wander- und Radwege, Naturlehrpfade und als Besonderheit ein archäologischer Rundweg erschließen die Schönheiten und Reize der pilzreichen Wälder, die Flusstäler der Motel und der Warnow mit ihren Bibern, Fischottern und Bachforellen, der fischreiche Hofsee und den Cambser See mit seiner gut ausgebauten und gepflegten Badestelle sowie den steinzeitlichen Siedlungsraum mit seinen Hügelgräbern bei Kritzow.
Die Naturschutzstation Karnin im Naturschutzgebiet "Warnow bei Karnin" gilt bei Kennern als besonderes Kleinod in Mecklenburg und wird als Geheimtip gehandelt. Alles weitere über Langen Brütz und Umgebung erfahren Sie unter www.langenbruetz.de
Gemeinde Bad Kleinen

Bad Kleinen liegt am Nordufer des Schweriner Sees und ist der größte Ort zwischen der mecklenburgischen Landeshauptstadt Schwerin und der Hansestadt Wismar an der Ostsee.
Kleinen wurde zum Ende des 12.Jahrhunderts in einer bis heute erhaltenen Urkunde des Papstes Alexander III. erstmals erwähnt und lebte in den nachfolgenden Jahrhunderten vorrangig von der Landwirtschaft und dem Handwerk. Wirtschaftliche Bedeutung hatte auch der Fischfang im Schweriner See.
Eine neue Etappe der wirtschaftlichen Entwicklung brachte erst das Jahr 1895, als der Arzt Dr.Armin Steyerthal eine Kaltwasser-Heilanstalt am Nordufer des Schweriner Sees eröffnete. Zwanzig Jahre später, im Jahre 1915, bekam der aufstrebende Badeort Kleinen endlich den ersehnten Namenszusatz " Bad" verliehen. Die wirtschaftlichen Turbulenzen der Inflationszeit überstand das Kaltwasser-Heilbad am Nordufer des Schweriner Sees aber nicht und musste bereits Mitte der 1920 Jahre Insolvenz anmelden.
Geblieben ist der Name ,, Bad" Kleinen, der aber deshalb seine Berechtigung hat , weil die Landschaft, die gesunde Luft die Lage am Schweriner See mit seinen Verbindungen als Wasserstraße zur Elbe und Elde und damit auch zur Mecklenburger Seenplatte genügend Erholungsmöglichkeiten wie Baden, Wasserwandern, Angeln, Wander, Rad und Reittourismus bietet.
Zwische Bad Kleinen und der Nachbargemeinde Hohen Viecheln führt ein Rad- Wanderweg entlang des Wallensteingrabens, ein künstlich angelegter Kanal, der die Verbindung zwischen dem Schweriner See und der Ostsee herstellen sollte. Leider waren die Schwierigkeiten,die dieser Bau mit sich brachte so groß, daß die finanziellen Mittel bald erschöpft waren, und dieses Projekt zu damaliger Zeit nicht vollendet werden konnte. Bis heute wurde immer wieder von Ingeneuren an Ideen gearbeitet, den Wallensteingraben weiter auszubauen, und das Werk des Freiherrn von Wallenstein, dem dieser Wasserweg seinen Namen verdankt, zu vollenden.Mit Kanus kann man diesen schönen Wasserweg bereits ein Stück befahren. befahren. Am Ufer entlang lädt ein wunderschöner Weg zum Spazieren und Wandern ein. Der Weg führt Sie von Bad Kleinen immer am See entlang, am Eiertunnel vorbei, bis nach Gallentin und noch weiter zum Schloss Wiligrad bis hin nach Schwerin. Auf dem See sorgt die deutsche Lebensrettungsgesellschaft , die in Bad Kleinen ihre Zentrale für Mecklenburg- Vorpommern hat, für die notwendige Sicherheit. Die Nähe zur Landeshauptstadt Schwerin mit seinem Märchenschloss erlaubt Einheimischen und Gästen ein vielseitiges kulturelles Angebot. Weitere Informationen erhalten sie in der Touristinformation in Bad Kleinen, beim Tourismusverein Schweriner Seenland e.V. in Hohen Viecheln oder unter www.mein-bad-kleinen.de.
Durch den großen Bahnhof hat Bad Kleinen überregionale Bedeutung erlangt. Hier kreuzen sich die Strecken Hamburg- Lübeck- Rostock- Stralsund und Berlin- Schwerin- Wismar. Dadurch erreichen Einwohner und Touristen von hier aus schnell die Weltkulturerbestädte Wismar und Lübeck, die Hafenstadt Rostock und die Landeshauptstadt Schwerin. Auch die Barlachstadt Güstrow ist mit der Bahn schnell zu erreichen. Durch die Ostseeautobahn A 20 und die A 241 hat Bad Kleinen einen guten Anschluss an das deutsche Fernstraßennetz. Von der Bundesstraße 106 ( Wismar- Schwerin) führt eine für die norddeutsche Landschaft typische Allee ins Ortszentrum. Durch diese Lage ist Bad Kleinen vor allem ein beliebter Wohnstandort sowie ein reizvolles Urlaubsziel am Schweriner See. Bad Kleinen bietet auch für die umliegenden Gemeinden und ihren Gästen Schule, Bibliothek, eine Mehrzweckhalle für Veranstaltungen, Sport und Kultur, ein reiches Vereinsleben, Verkaufseinrichtungen, Gaststätten, sowie medizinische und soziale Einrichtungen, einen schönen von der DLRG bewachten Badestrand und mehrere Spielplätze im Ort. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Fichtenhusen, Gallentin, Glashagen, Hoppenrade, Losten , Niendorf, Wendisch- Rambow in einer reizvollen von Wäldern und Feldern und dem drittgrößten Sees Deutschland, dem schönen Schweriner See geprägten Hügellandschaft.
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